Achtsamkeitsbasierte Stressprävention in der AusZeit
Ankommen – Was ist Achtsamkeit?
Es gibt Zeiten, in denen merken wir: Die Kräfte fehlen.
Volle Tage – Innerlich ein Gefühl der Schwere und Anstrengung.
Vielleicht auch wie die Natur selbst – in einem Übergang – und mit einer leisen Sehnsucht nach Neubeginn.
Und vielleicht gerade jetzt, wo der Frühling schon an die Tür klopft und wir hoffen, dass mit dem Licht auch die Leichtigkeit und Lebensfreude zurückkehren.
Und doch liegt etwas auf unseren Schultern und hält uns zurück.
Ein Druck.
Eine Müdigkeit.
Eine Unruhe.
Ein Sich-nicht-Aufraffen-Können.
Aus diesem Grund lade ich dich ein, mit mir in unserer Auszeit acht Wochen lang durch das achtsamkeitsbasierte Stressreduktionsprogramm zu gehen:
Mindfulness-Based Stress Reduction (MBSR).
MBSR hat sich als grundlegendes und am besten erforschtes Achtsamkeitstraining etabliert.
Das achtwöchige Programm wurde in den 1970er Jahren von dem Molekularbiologen Dr. Jon Kabat-Zinn entwickelt und wird seit Jahrzehnten weltweit erfolgreich angewendet.
Es unterstützt:
Stressbewältigung – reduziert nachweislich Stress und fördert Gelassenheit.
Wohlbefinden – stärkt emotionale Balance, verbessert Schlafqualität und Lebenszufriedenheit.
Schmerzlinderung – hilft im Umgang mit chronischen Schmerzen.
Körperliche Regulation – kann den Blutdruck senken, das vegetative Nervensystem beruhigen und das Immunsystem stärken.
Ich selbst habe dieses Programm 1993 in den USA während meines Psychologie Studiums direkt bei Jon Kabat-Zinn gelernt – lange bevor Achtsamkeit zu einem Modewort wurde.
Wir gehen zurück zu den Wurzeln.
Schlicht.
Einfach.
Ohne Inszenierung.
Wirksam.
Nur du.
Dein Atem.
Dein Körper.
Dein Wahrnehmen.
Dieses Programm wird für unser Format der Auszeit angepasst – online, tragfähig für deinen Alltag und zugleich in seiner ganzen Tiefe erfahrbar.
Aber MBSR ist kein Schnell-Entspannungskurs.
Es ist eine Schulung der Wahrnehmung.
Ein Weg zurück zu innerer Stabilität und Klarheit.
Heute beginnen wir mit dem ersten Abschnitt:
Ankommen. Wahrnehmen. Den Boden unter den Füßen wieder spüren.
Wenn du spürst, dass jetzt eine gute Zeit ist, innezuhalten –
dann sei dabei.